Satzung

 

des Evangelischen Diakoniewerks Königin Elisabeth


Die am 14. April 1843 gegründete und am 5. August 1859 mit eigener Rechtsfähigkeit ausgestattete Stiftung (ehemals Diakonissenmutterhaus des Königin-Elisabeth-Hospitals in Berlin-Oberschöneweide) führt die Bezeichnung »Evangelisches Diakoniewerk Königin Elisabeth« und hat ihren Sitz in Berlin-Lichtenberg.


Das Diakoniewerk ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, seine Organe sind das Kuratorium und der Vorstand. Die vorliegende Satzung wurde im Jahr 2009 verabschiedet und gemäß § 5 Abs. 2 des Berliner Stiftungsgesetzes in der Fassung vom 11. Dezember 1997 (GVBI. S. 674) genehmigt.

Aufgaben


Die Stiftung ist selbstlos tätig, d.h. sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. In der Satzung heißt es dazu: »Das Diakoniewerk hat die Aufgabe, durch geeignete Maßnahmen und Einrichtungen den helfenden Dienst der christlichen Liebe auszurichten und damit in Wort und Tat das Evangelium von Jesus Christus zu bezeugen.« Zur Erfüllung dieser Bestimmungen unterhält sie Einrichtungen, »die der medizinischen, sozialen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung dienen.« Darüber hinaus können Projekte realisiert werden, »die diese Angebote ergänzen durch familienunterstützende Maßnahmen wie beispielsweise Kindertagesstätten und durch Seelsorge.« Dabei wird »die diakonische Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft, insbesondere auch die diakonisch-geistliche Prägung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter« gefördert.


In der Erfüllung seiner ihrer Aufgaben ist die Stiftung »an die Bekenntnis- grundlagen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg gebunden« und steht als rechtlich selbständiges Werk auf Basis der »Grundordnung der Ev. Kirche in Berlin-Brandenbur« und damit »unter deren Schutz und Fürsorge«.
Das Evangelische Diakoniewerk Königin Elisabeth ist als selbständige Einrichtung Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie im Kaiserswerther Verband Deutscher Diakonissenmutterhäuser e.V. und der Kaiserswerther Generalkonferenz.